Psychologie: "Ein langer Weg – ich würde es wieder machen“

Shownotes

Beide arbeiten heute als Psychotherapeutinnen – haben aber noch nach dem alten Ausbildungssystem studiert – das gibt es heute so nicht mehr.

Miriam Biene hat von 2006 bis 2011 Psychologie an der RUB studiert. Den Master hat sie in kognitiven Neurowissenschaften gemacht. Anschließend folgte ein Jahr Arbeit in einer Rehaklinik in Hattingen.

2012 bis 2015 folgte die Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin am Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit an der Ruhr-Universität Bochum, einschließlich einer Weiterbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin.

Von 2015 bis 2017 hat sie als Neuropsychologin ambulant in Herdecke gearbeitet – in der Klinischen Neuropsychologie machte sie anschließend eine Weiterbildung am Neuropsychologischen Therapie Centrum, ebenfalls an der Ruhr-Universität Bochum.


Vivien Naß hat von 2018 bis 2023 an der Ruhr-Universität studiert. Psychologie im Bachelor - Kognitive Neurowissenschaften im Master.

Seit 2023 arbeitet sie im Bereich Neuropsychologie in einem Klinikum in Dortmund.

Seit 2024 macht sie ihre Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin und arbeitet in diesem Rahmen aktuell im Zentrum für Psychotherapie in Dortmund ambulant mit Patient*innen.

Vorher war sie für anderthalb Jahre in einer Psychiatrie tätig.

Mehr zu den Studiengängen finden Sie auf den Webseiten der Fakultät für Psychologie

Transkript anzeigen

00:00:00: Warum studieren?

00:00:01: Was studieren und vor allem wohin damit, nach der Zeit an der Ruhr-Universität hier bei uns in Bochum.

00:00:09: Kurz?

00:00:11: Rup!

00:00:12: Was

00:00:12: dann?!

00:00:13: Diese Frage stellen wir uns im neuen Podcast der Ruher Uni Bochumb und laden Menschen ein die ihre Antwort darauf schon gefunden haben.

00:00:21: Ich bin Ravi Frever und hole unsere Alumnie wieder zurück Hier in unser Studio unter dem Audimax Um uns um euch zu berichten, wo die Reise hingehen kann.

00:00:31: Für die erste Folge habe ich Miriam Biene und Vivian Nass eingeladen.

00:00:35: Beide haben Psychologie an unserer Rup studiert beide Schwerpunktkognitive Neurowissenschaften Und beide arbeiten heute als Psychotherapeutinnen.

00:00:43: Wichtiger Hinweis an dieser Stelle Die beiden haben noch nach dem alten Ausbildungssystem für Psychotherapie studiert.

00:00:49: Das gibt es in der Form heute nicht mehr.

00:00:52: Die genauen Station von Miriam und Vivien findet ihr in den Show notes.

00:00:56: Viel Spaß bei der ersten Folge von RUB.

00:00:59: Was dann?

00:01:01: Dann würde ich direkt mit der einfachsten Frage einsteigen, vielleicht nämlich warum hat euch Psychologie so gereizt?

00:01:08: Vielleicht fangen wir mit dir an Miria.

00:01:10: Ja eigentlich wollte ich ursprünglich Jura studieren und habe dann festgestellt Ich bin überhaupt nicht durchsetzungsfähig Und hab dann gesagt, okay, Psychologie ist auch total spannend.

00:01:20: Ich würd mir das mal angucken damals noch so gar nicht richtig eine Idee dahinter was ich machen möchte.

00:01:26: Aber nicht durchsetzungsfähig?

00:01:27: Ist das nicht etwas was man vielleicht gerade in der psychotherapeutischen Arbeit auch braucht?

00:01:32: Find' ich jetzt nicht dass man in Konflikte gehen kann.

00:01:35: Klar kann es in der Psychotherapie auch mal durchaus sinnvoll sein aber für mich war's auf jeden Fall kein Nachteil Dass sich da nicht sonderlich gut drin bin.

00:01:43: Wie siehts bei dir aus Vivien?

00:01:44: Warum?

00:01:44: Psychologie damals?

00:01:46: Ja, ich fand das Fach von Anfang an sehr interessant und es hat irgendwie so ein Grundinteresse in mir geweckt.

00:01:53: Und ich war irgendwie neugierig und insgesamt hat mich auch die Arbeit mit Menschen interessiert und da wollte ich irgendwie Fuß fassen und irgendwie auch verstehen warum Menschen so denken, handeln und fühlen wie sie's eben tun oder was so ... Auch Interesse dahinter, den Menschen an sich zu verstehen.

00:02:14: Und ähnlich wie bei Miriam war es auch so, dass ich noch nicht mit einem richtigen Plan reingegangen bin, sondern dachte ... Ich versuch das, es hört sich spannend an.

00:02:23: Hab mir durchgelesen was so ansteht im Studium und dachte, das könnte etwas sein.

00:02:27: Bin dann dabei geblieben, weil's gefallen hat.

00:02:30: Erklärt vielleicht noch einmal ganz kurz Neuro-Wissenschaften?

00:02:33: Das ist bei euch beiden der Schwerpunkt gewesen.

00:02:35: Was kann man sich darunter vorstellen?

00:02:37: Neurowissenschaften beziehen sich darauf, was im Kopf passiert mit dem Gehirn.

00:02:43: So los ist es, was beteiligt ist an Denkprozessen und Aufmerksamkeitgedächtnis auch höhere exekutive Funktionen, also Entscheidungsfindung oder eben auch die Inhibition von Verhaltensweisen.

00:02:58: Das war für mich das, was immer untergocken Given Neuro-Wissenschaften seht.

00:03:02: Da geht es vor allem darum, zu verstehen wie denken, handeln und fühlen was da auch neurologisch so zugrunde liegt.

00:03:11: Also ich finde das ist eine gute Schnittstelle zwischen Medizin und Psychologie.

00:03:16: Bei dir ist die Entscheidung tatsächlich erst später gefallen?

00:03:18: Du hast dich eigentlich erstmal eher für die Forschung interessiert und bist dann später auf die therapeutische Arbeit gekommen.

00:03:25: Tatsächlich!

00:03:26: Ich hatte nicht so angedacht den therapeutischen Weg einzuschlagen.

00:03:31: Ein Grund dafür war irgendwie auch, dass das ein super langer Weg ist.

00:03:35: Wenn man sich das so bewusst macht wie lange man eigentlich braucht bis man dann tatsächlich final fertig ist und mich hat die Forschung total gereizt.

00:03:45: Im Verlauf des Studiums kam dann so das Interesse, okay.

00:03:49: Es ist vielleicht doch das Therapeutische was ich total spannend finde und es hat sich dann so entwickelt insbesondere durch so klinische Eindrücke die man vor allem irgendwie so ein Praktikum gesammelt hat oder in den Praktikaer die wir hatten wo ich dann irgendwie gemerkt habe ok das interessiert mich doch mehr und dass es irgendwie total erfüllend jemanden in so einem Prozess begleiten zu können.

00:04:11: Was

00:04:11: wären denn so andere?

00:04:12: klassische Berufswege, die man mit der Psychologie noch einschlagen könnte.

00:04:15: Also

00:04:16: man kann ja auch immer in die Beratung mit reingehen und auch ohne therapeutische Aspekte auch in Kliniken arbeiten.

00:04:21: also das ist ja nicht unbedingt gefordert dass man immer Verhaltenstherapie oder eine therapeutische Ausbildung hat.

00:04:27: Ja dann gab es bei uns ja auch noch Arbeitspsychologie.

00:04:30: also das wäre ja auch nur eine Möglichkeit, dass man Unternehmen berät gerade Wirtschaftspsychologie und ich hab jetzt normale Psychologie studiert, aber da gab es ja trotzdem einiges an Schnittstellen.

00:04:40: Und vielleicht auch die Diagnostik?

00:04:41: Also man kann rein diagnostisch tätig sein in Praxen, aber auch an Kliniken, dass man da nur Diagnostic macht im Endeffekt.

00:04:50: Hat euch das überfordert am Anfang, dass dieses Feld so breit ist in der Psychologie?

00:04:53: Ich fand es eher schön, dass das so war.

00:04:56: Weil man sich damit ganz viel offen hält.

00:04:59: also ... Man hat so viele Möglichkeiten in denen man irgendwie mal reinschnuppern kann oder denen man eine Chance geben kann.

00:05:05: und das fand ich eher schön nicht so festgefahren zu sein bei dem was man dann irgendwann später machen muss sondern irgendwie diese Möglichkeiten offen zu haben.

00:05:15: Das fand ich interessant.

00:05:16: Ihr habt beide auch schon stationär gearbeitet in der Therapie.

00:05:22: Wie kann man sich da so ein Arbeitsalltag vorstellen?

00:05:26: Also, da kommt es tatsächlich so ein bisschen drauf an.

00:05:28: Ob's dann einen Arbeitsalltag beispielsweise in einer Psychiatrie ist oder in der Neuropsychologie und das ist tatsächlich auch recht unterschiedlich.

00:05:37: Magst du mal berichten aus der Neuropsychologie zum Beispiel?

00:05:40: Aus der Neueropsychologie bin ich in der Klinik tätig die... Also, die theoretisch rein diagnostisch tätig ist.

00:05:50: Und genau da geht man morgens erst mal zu so einer Art Übergabe oder Teamsitzung und da werden Patientinnen besprochen.

00:05:58: Man kriegt MRT-Bilder gezeigt von den Neuroradiologen und die werden eben besprochen.

00:06:04: interdisziplinär also... Da war ich immer mit den Ärzten oder Ärztinnen dabei Und dann ist tatsächlich jeder Tag anders, also je nachdem wer gerade stationär ist.

00:06:16: Wie man sich anschauen muss und manchmal kamen eben auch ambulante Patientinnen die so terminisch eingeplant waren dazu.

00:06:26: Jeder Tag ist irgendwie unterschiedlich.

00:06:28: Man begegnet vielen Menschen und fühlt viele Gespräche und bei mir war es dann so dass ich da vor allem auch diagnostisch gearbeitet habe.

00:06:36: Miriam, Vivian hat das jetzt gerade schon als sehr umfangreich beschrieben.

00:06:40: Ich habe mir bei dir noch aufgeschrieben.

00:06:42: Dir war das Ganze tatsächlich zu eng getaktet?

00:06:45: Warum was bedeutet das?

00:06:46: Also erstmal so wie Vivien das geschildert hat hab ich es auch erlebt also durchaus sehr abwechslungsreich auch wenn ich durchaus schon ein bisschen therapeutisch auch gearbeitet habe.

00:06:57: Was für mich halt schwierig war ist dass man ja weiß gar nicht mehr sechs sieben Termine vormittags gleiche Anzahl nachmittags halbstündlich und die dann so nacheinander abgearbeitet hat.

00:07:08: Das war für mich ... ja, ein bisschen Fließbandarbeit und hat mich letztendlich nicht von diesem Konzept überzeugt.

00:07:14: Das mag in anderen Kliniken anders sein aber da wo ich war das war dann der Punkt, wo ich sag okay stationär möchte jetzt nicht unbedingt arbeiten.

00:07:22: Was hatte dich an einem Ambulanten gereizt?

00:07:24: Da hast du auch gearbeitet.

00:07:26: Ja ambulant fand ich es ganz gut dass ich äh...ja für mich die Zeit einteilen konnte.

00:07:32: Natürlich hatte ich gewisse Vorgaben jetzt erst mal gerade in der Erweichtabbildung, die ich ja noch gemacht habe.

00:07:37: Und dass ich da halt fünfzig Minuten Zeit hatte für die Patienten was klar je nach Beeinträchtigungsgrad auch teilweise zu viel sein kann.

00:07:49: aber so konnte ich mir das einfach besser einteilen.

00:07:51: und ambulant war er auch noch für mich ganz schön.

00:07:54: Natürlich kennt man da auch noch mal ganz andere Patienten kennen.

00:07:57: Und ja, je nach nicht gerade der Reha sind das auch meisten schon Patienten die meistens ein bisschen fitter sind?

00:08:03: Nicht unbedingt!

00:08:04: Da gibt es auch sehr viel abwechslungsreiches Aber da kann man nochmal ganz anders therapeutisch arbeiten.

00:08:09: Habt ihr euch denn auf diese Arbeit im Studium vorbereitet gefühlt?

00:08:15: Psychologiestudium habe ich ganz oft gehört ist Theoretisch, ich hab immer so von ganz vielen Leuten gehört dass es vor allem sehr viel Statistik was mich damals überrascht hat.

00:08:26: Hat sich das erschlagen?

00:08:28: Das hat mich auf jeden Fall überrascht.

00:08:31: Man hat das so gelesen, aber dass es dann doch so viel ist, hätte ich irgendwie nicht gedacht muss ich ehrlicherweise sagen.

00:08:38: da bin ich ein bisschen ins kalte Wasser geworfen worden sag' ich mal.

00:08:43: Genau!

00:08:43: Aber was du jetzt gerade angesprochen hattest, das hat mir tatsächlich auch so ein bisschen gefehlt im Studium vor allem die Vorbereitung auf Patientinnenkontakt und die Vorbreitung auf den tatsächlichen klinischen Alltag der einem dann begegnet, er fehlte mir.

00:09:00: Miriam das erste Mal Kontakt?

00:09:02: Hat dich das erschlagen?

00:09:03: Also wirklich richtigen Patientenkontakt hatte ich in meinem zweiten Praktikum im Masterstudium, wo ich später auch gearbeitet habe, ja, auch Patienten hatte und also dann später auch mal so ein bisschen Diagnostik machen durfte.

00:09:19: Das hat mich am Anfang tatsächlich erst einmal ein bisschen überfordert gerade auch so Kontakt zu den Patienten herzustellen, mit denen umzugehen.

00:09:27: Also eine Patientin war sehr eindrücklich die hatte ne Aphasie also Probleme sich aus sie konnte reden aber man hat einfach nichts verstanden.

00:09:35: und ich da gerade frisch noch im Studium und sie redete auf mich ein wollte mir unbedingt was erzählen.

00:09:43: es hat für mich überhaupt keinen Sinn ergeben.

00:09:45: Das tat mir gleichzeitig einmal so leid und ich hätte gerne mehr gemacht.

00:09:49: Aber dann auch erst mal für mich zu gucken, wo stehe ich da?

00:09:51: Wie kann ich damit umgehen?

00:09:53: War schon sehr spannend und herausfordernd!

00:09:56: Wünscht man sich da manchmal denn in den Hörsaal zurück in solchen Momenten?

00:09:59: Ich weiß nicht ob man da so viel mehr mitgenommen hätte weil es eben gar nicht auf die Praxis ausgerichtet war.

00:10:05: also da wünschte man sich vielleicht so ein Ja in die Zukunft und ja mit mehr Erfahrung irgendwie.

00:10:12: Vivien du hast gerade gesagt Das hat dir ein bisschen gefehlt im Studium, dieser Kontakt, diese Vorbereitung auf den Patientinnen- und Patientenkontakt.

00:10:20: Was würdet ihr denn Leuten raten die jetzt einen Studium anstreben?

00:10:26: Was würde ihr Leuten empfehlen um sich darauf vorzubereiten irgendwann mit Menschen auch in Kontakt zu kommen?

00:10:32: Also ich würde empfehlen, die Praktika, die vorgegeben sind gezielt auszuwählen.

00:10:38: Also zu schauen wo könnte ich mich wirklich sehen in der Zukunft?

00:10:42: und dann zu schauen dass man da so viel wie möglich mitnimmt und alles irgendwie aufsaugt an Wissen und da die anderen, die einen dann unterstützen oder mitnehmen in den Praktiker dass man die als Modell ansieht und sich da vielleicht auch Dinge abguckt oder schaut, wie es laufen kann.

00:11:01: Und das aber eben auch gezielt.

00:11:04: Also einmal was Wicheln sagt finde ich auch sehr wichtig und so ein bisschen immer wieder zu gucken, die Selbstreflektion also wo stehe ich?

00:11:11: Wie geht's mir damit?

00:11:13: Was kann ich vielleicht noch an Unterstützung von den Betreuern einfordern um daran zu wachsen und mich da reinzufinden.

00:11:22: jetzt Hast du gerade schon gesagt, was dir gefehlt hat?

00:11:25: Der Kontakte Miriam hat dir irgendwas im Studium gefehlen.

00:11:28: Ich glaube nicht.

00:11:29: nein!

00:11:30: Wie

00:11:30: viel von eurem Studium steckt denn in eurer Arbeit heute noch drin?

00:11:34: Weil wie gesagt dieses ganze Statistik, dieses ganze Akademisierte und plötzlich steht man da aber vor Menschen, vor Menschen die Probleme haben, die vielleicht auch emotional werden im besten Fall, die auch vielleicht mal weinen, wieviel steckt dann da vom Studium noch drinnen?

00:11:49: Ich glaub vom Studi... eher sehr viel Theorien und Hintergrund wissen, weil gerade so die therapeutische Arbeit kam jetzt für mich auch erst in der Weiterbildung zur Therapeutin.

00:12:00: Was natürlich schon manchmal hilft ist wenn man weiß was für Schädigungen vorliegen zu überlegen also so Theorie aufzustellen.

00:12:08: was könnte die Person für Schwierigkeiten mitbringen um letztendlich zu Theorien aufzustellen und im Gespräch zu überprüfen, passt das.

00:12:17: Das würde ich da schon wiederfinden auch was so Statistik betrifft.

00:12:21: also ich mag es bis heute eigentlich ganz gerne auch aktuelle Studien mir anzugucken.

00:12:26: Auch wenn ich selber nicht unbedingt mehr in die Forschung... Also schon lange ja auch nicht wollten, nicht mehr wollte, finde ich schon noch spannend auch zu gucken wie ist der aktuelle Forschungsstab?

00:12:35: Würdet ihr sagen dass das so ein inneres Bedürfnis ist als Therapeuten zu sagen, man möchte irgendwie ständig Neues lernen und Menschen ständig besser verstehen?

00:12:46: Ich glaube das ist was sehr Individuelles.

00:12:49: Wie ist

00:12:49: das denn für euch, wenn es individuell ist?

00:12:52: Für mich schon weil ich so den Anspruch an mich habe den Patientinnen bestmöglich Hilfe anzubieten oder sie bestmöglich unterstützen zu wollen und da mehr zu lernen seinen Werkzeugkoffer so zu befüllen.

00:13:11: Wie sieht es bei dir aus, Miriam?

00:13:13: Ähnlich.

00:13:14: also da finde ich nochmal diese Reflektionsfähigkeit was funktioniert gut?

00:13:17: wo kann ich mich auch noch verbessern?

00:13:19: und das was Vivian gesagt hat gerade dass man seinen eigenen Werkzeugkoffer auch immer mal wieder überprüft und guckt was kann ich neues hinzufügen oder einfach mal ausprobieren?

00:13:29: also ist ja auch immer eine Sache.

00:13:30: funktioniert das für mich im therapeutischen Alltag also theoretisch vielleicht manchmal supergut klingen ist aber dann vielleicht in der Arbeit nicht praktikabel.

00:13:40: Aber finde ich total wichtig und

00:13:41: auch

00:13:42: richtig,

00:13:43: ja.".

00:13:43: Was habt ihr denn aus dem Studium am meisten mitgenommen wenn ihr jetzt schon vom Werkzeugkoffer spricht?

00:13:48: Also ich glaube so an Werkzeug würde mir spontan nichts einfallen.

00:13:52: was ich am meisten mitten genommen habe ist meine Begeisterung für Anatomie.

00:13:56: also die hat mich einfach im zweiten Semester abgeholt.

00:14:00: das mag ich bis heute einfach gerne.

00:14:01: Das sind auch Fortbildungen die ich mir immer wieder anhören kann alles was so Biologie-Anatomie dann betrifft was das Gehirn betriffe.

00:14:06: das fand ich super

00:14:07: Irgendwas für dich, was du am meisten mitgenommen hast aus dem Studium?

00:14:11: Ich kann mich nur anschließen.

00:14:13: Tatsächlich hat mich der damalige sogenannte ... ich weiß nicht, ob er immer noch so heißt.

00:14:18: Mal- und Bastelkurs irgendwie am meisten abgeholten war auch so grundlegend für die Entscheidung dann im Master den Schwerpunkt kognitive Neurowissenschaften zu wählen.

00:14:29: Ja weil mich da Also weil ich da gemerkt habe Da ist Interesse für da Und dafür brenn' ich irgendwie.

00:14:35: Das begeistert mich total.

00:14:37: Mal- und Bastelkurs.

00:14:38: Was darf man sich darunter vorstellen?

00:14:40: Ja, das hört sich irgendwie verrückt an, finde ich.

00:14:44: Und ich dachte auch damals, was kommt jetzt auf mich zu?

00:14:46: Hilfe?

00:14:46: studiere ich nicht eigentlich Psychologie oder bin ich in der ersten Klasse?

00:14:51: Aber das ist ein Kurs, der sich vor allem mit der Neuroanatomie des menschlichen Gehirns befasst.

00:14:58: Wobei man den theoretischen Input davon hat also die Theorie dahinter aber auch so ... sehr praxisnah für sich entdecken konnte, sag ich mal.

00:15:09: Wie schaut das eigentlich aus?

00:15:11: Jetzt kann ich mir da immer noch nicht so richtig was drunter vorstellen!

00:15:14: Das bedeutet ihr habt das eigene Gehirn erforscht durchs Malen und Basteln oder ihr habt Gehirne gemalt und gebastelt?

00:15:21: Auch wir haben tatsächlich Strukturen des Gehirns gebastelt und gemalt um uns das besser vorstellen zu können.

00:15:27: aber ich erinnere mich noch an einen Tag der sehr eindrücklich war.

00:15:31: Da waren wir in der Abteilung Medizin und hatten ein echtes Gehirn vor uns, durften das anfassen.

00:15:45: Das war total eindrücklich dass es wirklich ein menschliches Gehirnt war.

00:15:49: was wir da anschauen konnten

00:15:52: Mal- und Bastelkurs, das habe ich noch in den Notizen stehen bei dir.

00:15:55: Miriam, dass ihr das auch ganz besonders viel Freude gemacht habt?

00:15:59: Genau!

00:15:59: Das war der Punkt im zweiten Semester.

00:16:00: Wir hatten diesen Mal-und Bastel Kurs.

00:16:03: Klar hat sich natürlich weiterentwickelt und es war bei uns genauso.

00:16:05: also wir hatten immer eine Woche Theorie.

00:16:08: Also jemand hatte ein Teil des Gehirns vorgestellt auch welche Schädigungen da verbunden mit verbunden sein können wenn mal irgendwie eine Erkrankung oder einen Unfall auftritt Und jeweils in einer anderen Woche waren wir in der Anatomie.

00:16:19: Das heißt wir hatten dann immer Gehirnteile oder haben Mikros kopiert und ich fand diesen Kurs so toll.

00:16:25: Ich hatte den Instagram viermal gemacht, also einmal als Studierende selbst und dann später als Betreuerin weil ich den einfach super fand.

00:16:33: Und man kann sich das einfach nochmal ganz anders vorstellen können wenn man das wirklich in der Hand hat und sich angucken kann.

00:16:40: Der Geruch mit dem Formalbild ist natürlich eine Sache für sich.

00:16:45: Ich weiß dass es mittlerweile so ist, dass sie eine bessere Belüftungsanlage haben.

00:16:48: bei uns war das damals noch sehr Schwierig manchmal, auch für einzelne Teilnehmer.

00:16:54: Aber das war der Moment, wo ich sagte, Neurowissenschaften könnte schon mein Weg

00:16:59: sein.".

00:17:00: Jetzt

00:17:00: klingt das für mich irgendwie so völlig überraschend!

00:17:04: Wir hatten gerade noch über Statistik geredet.

00:17:06: Ich hab Psychologie-Studium immer als unglaublich trocken von außen als Außensicht wahrgenommen.

00:17:13: Ist es gar nicht so trocken wie man sich das mal vorstellt?

00:17:15: Also, Statistika ist schon trocken muss man sagen... Ja, aber der Mal- und Baselkurs war so das Praxisnäste würde ich sagen.

00:17:24: Das war das was uns beiden ja auch irgendwie in Erinnerung geblieben ist.

00:17:28: Ich glaube es war einfach das was mit am Spannten war und wo man wirklich Eindrücke sammeln konnte die man nie wieder bekommt.

00:17:37: Also ich fand auch noch im Master also bei uns war das damals so da gab's auch noch Kurse wo man verschiedene Gesprächstechniken schon mal untereinander ausprobieren konnte also die man dann auch therapeutisch später einsetzen konnte.

00:17:50: Das war dann auch noch mal ein bisschen praxisnäher, ja?

00:17:54: Wir haben gerade schon einmal ganz kurz euren ersten Patienten Kontakt angesprochen und ich würde da allerdings mit euch ganz gerne mehr in diesen Moment reingehen.

00:18:02: Bei dir ist es noch ein bisschen frischer Vivian.

00:18:04: kannst du dich noch erinnern oder möchtest du uns in den Moment mal mitnehmen?

00:18:07: Also ich erinnere mich tatsächlich an mehrere Momente.

00:18:11: Zum einen in den Praktika, die ich gemacht habe hatte ich Patientinnenkontakt und das ist mir auch hängen geblieben als ja sehr erfüllend oder ja sehr interessant was dann ja auch den Stein sozusagen gelegt hat für die Entscheidung okay.

00:18:29: Ich mache doch diese Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin Und nach dem Studium habe ich auf eine Neurologie angefangen zu arbeiten und da erinnere ich mich noch ganz gut, wie aufgeregt ich auf jeden Fall war.

00:18:43: Zu meiner ersten Patientin damals zu gehen und mit ihr zu sprechen.

00:18:48: tatsächlich war das gar nicht so dass sich diagnostisch tätig war sondern ein entlastendes Gespräch führen sollte.

00:18:57: und ich weiß noch ja wie komisch sich das auch angefühlt hat Psychologen vorzustellen, weil man dann ja eine war mit Abschluss des Masters.

00:19:06: Es irgendwie aber noch nicht so real war und mit dem dann also mit dem Moment dann real wurde auf jeden Fall sehr aufgeregt.

00:19:13: Wie war das bei dir?

00:19:15: Du hast jetzt gesagt an den konkreten ersten Kontakt erinnerst du dich nicht mehr?

00:19:19: Ja So schnell vergeht die Zeit Aber wir klagen das jetzt gerade so ein bisschen.

00:19:24: man ist auf einmal natürlich vielleicht sogar ein bisschen überfordert.

00:19:28: war das bei dir auch so?

00:19:29: ich beschreib es jetzt einfach mal mit der zieht einem fast ein bisschen den boden unter den füßen weg.

00:19:32: ja so ein bisschen schon.

00:19:33: also weil in dem moment noch nicht wirklich wusste wie wirke ich jetzt ist es sinnvoll was ich tue?

00:19:38: ist es nicht sinnvoll?

00:19:40: Und da hilft es natürlich sich immer auf die Betreuer mitzubeziehen, also in meinem Praktikum natürlich oder auch später in einer Supervision danach zu fragen.

00:19:48: Was mir noch sehr gut in Erinnerung geblieben ist, dass ich früher deutlich schneller gesprochen habe und da erst mal dann gesagt wurde, jetzt ein bisschen langsamer gerade wenn sie beeinträchtigt sind.

00:19:57: das war sehr hilfreich diese Rückmeldungen sofort zu bekommen aber alles andere tatsächlich schon recht lange her.

00:20:04: Habt ihr das jemals bereut?

00:20:05: Du bist gerade noch in der Psychotherapeutenausbildung.

00:20:09: Aber ich nehme die Beine wieder in die Hand, habt ihr das bereuert, therapeutisch zu arbeiten?

00:20:14: Überhaupt nicht!

00:20:16: Also wie gesagt bei mir war es ja so ... Ich wusste dann, ich möchte gerne in die Neuropsychologie und erst nachdem mich das Praktikum in der Klinik gemacht hab und mein damaliger Chef meint macht die Psychotherapieausbildung vorher habe ich das überhaupt in Erwägung gezogen.

00:20:29: Das finde ich bis heute, es ist ein tolles Arbeiten und man kann sehr viel aus dieser Psychotherapieausbildung eben auch in der Neuropsychologie mitnehmen.

00:20:36: Würde dich wieder so machen?

00:20:37: Es ist ein langer Weg das hatte wir ja am Anfang schon gesagt.

00:20:39: also heute ist es ja glaube ich ein bisschen anders.

00:20:42: Ich würde's aber immer wieder so tun.

00:20:44: Hast du es jemals infrage gestellt?

00:20:46: Möchtest du noch aufhören?

00:20:47: Ich würde niemals aufhörn Und ich bin auch total froh diesen Schritt gemacht zu haben.

00:20:53: Auch wenn ich so zu Beginn dachte dass ich das niemals machen würde war das die beste Entscheidung, die ich getroffen habe.

00:21:01: Einfach weil man da so viel mitnimmt und ... Ich finde diese Ausbildung vermittelt noch mal total viel Sicherheit im Kontakt mit Patientenen.

00:21:09: Füllt irgendwie so bildlich den Werkzeugkoffer auf und ja, ich find's total erfüllend!

00:21:15: Und ich geh tatsächlich auch gerne zu dem Seminaren, weil ... Ja, das Wissen was man da erlangt, das hat man im Studium nicht erlangte, weil es eben einfach so praxis Näher ist Und ja, am Patienten oder an der Patientin dann im Endeffekt hilft mit gewissen Herausforderungen auch umzugehen.

00:21:36: Jetzt haben wir gerade schon drüber gesprochen.

00:21:38: Halb Neuropsychologie habe ich mir bei dir aufgeschrieben halbtherapeutisch.

00:21:41: was macht ihr mehr Freude Vivien?

00:21:43: Da will ich mich gar nicht so fest nageln wollen, weil ich glaube die Mischung macht.

00:21:49: Ich finde es total schön in beiden Bereichen noch einen Fuß drin zu haben sozusagen sowohl in der Psychiatrie tätig zu sein als auch in der Neurologie und ich finde beides total interessant.

00:22:01: Könnte mir tatsächlich auch perspektivisch so vorstellen das so beizubehalten also sowohl psychotherapeutisch zu arbeiten im Rahmen der Neuropsychologie, kann ich mich nicht festlegen.

00:22:14: Musste

00:22:15: ja wahrscheinlich auch nicht!

00:22:16: Ja...

00:22:17: Inwieweit würdet ihr denn euren Weg als typisch beschreiben?

00:22:21: Also

00:22:22: jetzt kann das ja auch nur was ich so mitbekomme beschreiben.

00:22:26: Denke schon eher dass gerade die Therapeut, der therapeutische Weg schon relativ typisch ist also in meinem Umfeld war das so und dass Neuropsychologie gar nicht so beliebt ist weil's bei uns damals so, ich weiß nicht wie das heute ist.

00:22:41: Aber warum würdet ihr sagen Neuropsychologie nicht so beliebt?

00:22:43: Vivian klingt eigentlich ganz überzeugt.

00:22:45: Ich bin es ja auch!

00:22:48: Ja also für mich... Also ich mag es sehr und mein Herz schlägt dafür sozusagen aber es ist tatsächlich so dass der typische Weg glaube ich ist, dass man Bachelor macht ein Master macht Ja, wenn man nach dem alten System studiert hat dann die Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin.

00:23:10: Da setzt man ja auch noch mal so eine Art Schwerpunkt oder legt eine Richtung fest in die man geht KVT- oder tiefen Psychologie.

00:23:19: also dass man sich da so entscheidet.

00:23:21: aber ich glaube das ist eher der Klassiker sag' ich mal und dann gehen viele entweder in ne Praxis oder in den stationären Alltag und arbeiten therapeutisch.

00:23:31: Hätte ich nämlich auch so gesagt, dass das so mein Eindruck ist.

00:23:34: Miriam du hast gesagt, du wünschst dir eigentlich oder dass das Ziel ist am Ende die eigene Praxis?

00:23:40: Liegt das auch daran, dass du gerne den engen Kontakt hättest?

00:23:43: Das habe ich mir tatsächlich nie so Gedanken drüber gemacht.

00:23:45: aber als sich diese Weiterbildung zum Neuropsychologin gemacht hat war erstand ja eben im Hintergrund dass ich später gerne ambulant in meiner eigenen Praxis arbeiten möchte, ja.

00:23:55: Gerade weil ich ja stationär auch nicht mehr unbedingt arbeiten möchte.

00:23:57: Ich hab auch mal zwei Jahre ambulant angestellt gearbeitet.

00:24:02: also da sind die Patienten auch hingekommen und das war dann tatsächlich auch wieder interdisziplinär, weil gleichzeitig mehrere Professionen im Haus waren.

00:24:12: aber ich kann mir ganz gut vorstellen wenn das so alles mit Krankenkassen Ja, der Zulassungsstellen funktioniert eigene Praxis zu arbeiten und dann zu gucken, einen Patientenstamm aufzubauen mit den Kliniken vielleicht hier in der Umgebung zu gucken.

00:24:27: Dass die wissen okay da ist jemand ja auch ambulant behandelt weil gerade ambulante Neuropsychologie is sehr rar.

00:24:35: also die Leute werden dann in den Reak-Kliniken betreut versorgt Und wenn sie denn entlassen sind fehlt aber oft die Anschlussbehandlung.

00:24:43: Ja kann ich mich anschließen Da ist ein Mangel da.

00:24:46: Würdet ihr denn sagen, dass die eigene Praxis erstrehmenswert

00:24:49: ist?

00:24:49: Das finde ich tatsächlich echt hilfreich wenn man eben mit seinen Praktika guckt.

00:24:52: wo kann man mal gucken also auch ambulant ob da Möglichkeiten sind mal eine Therapie zu begleiten das wenigstens bei uns ging das ab und an um zu gucken.

00:25:02: was liegt mir eher weil ich kann mir das schon gut vorstellen weiß aber auch so.

00:25:07: gerade Die Krankenkassen machen es einem ja auch nicht leicht.

00:25:11: Jetzt ganz egal ob stationär oder ambulant, aber das Gesundheitswesen hat nun seine Schwierigkeiten und die machen sich natürlich in der ambulanten Arbeit sehr bemerkbar.

00:25:21: Was ich an der ambulanden Arbeit als Vorzug beschreiben würde ist dass man die Patientinnen meist ein bisschen länger betreuen kann, länger begleiten kann.

00:25:30: Das ist ein ganz schöner Vorteil.

00:25:33: und an der stationären Arbeit ist es ja so dass man die nur für die Zeit wo die stationär eben in der Klinik sind betreut und dann oft gar nicht mehr mitbekommt.

00:25:44: was ist aus patient x y geworden?

00:25:46: Aus Patientin xy?

00:25:48: und das finde ich manchmal schade weil man da gar nicht so die Fortschritte bis zum Ende begleitet.

00:25:55: und manchmal ist es ja dann doch erfüllend zu sehen, wie jemand profitiert.

00:26:00: Und nicht nur vielleicht stabilisiert wird in der Klinik unterstützt wird, bis die Patientin entlassen werden kann und dann irgendwie in die ambulanten Hände übergeben wird – das ist so ein bisschen schade an der stationären Arbeit!

00:26:16: ist dann persönlicher Erfolg wahrscheinlich auch.

00:26:17: Wenn man am Ende sieht, jemand hat sich aufgerappelt und hat seinen Problem gearbeitet?

00:26:22: Ja es gibt natürlich auch Erfolge im Stationären, dass der Erfolg ja eigentlich Patient kann verlegt oder entlassen werden und so fit das möglich ist.

00:26:30: Das ist irgendwie auch der Erfolg an dieser Stelle.

00:26:33: aber... Jemanden längerfristig zu begleiten ist, glaube ich auch was ganz Schönes.

00:26:38: Weil man noch ganz andere Arten des Entwicklungsprozesses so begleitet.

00:26:42: Stimmt

00:26:42: sehr guter Punkt dass sich das jetzt vergessen hat mein Gut.

00:26:45: Aber die langfristige Begleitung ist natürlich nochmal deutlich besser als also anders als stationär.

00:26:52: Da habe Ich ja die Patienten teilweise bis zu zwei Jahre noch Je nachdem wir sich so diese Sitzung verteilt haben.

00:26:58: Was würdet ihr denn jemandem mit auf den Weg geben?

00:27:01: sehr darüber nachdenkt, psychotherapeutisch zu arbeiten.

00:27:04: Was muss Erzi mitbringen?

00:27:06: Erzi sollte sich auf jeden Fall nicht vor Kontakt mit Menschen scheuen, sollte empathisch sein und auf Menschen zugehen können.

00:27:17: Und ich glaube so eine Grundhaltung Menschen unterstützen und begleiten zu wollen ist ganz wichtig.

00:27:25: Ja ... Was ich aber trotzdem auch irgendwie noch mitgeben würde, ist dass man im Studium und in der Ausbildung und insgesamt in dem Werdegang gut darauf achten sollte.

00:27:39: Auch immerhin zu blicken wie geht es mir eigentlich gerade damit?

00:27:43: So Stichwort Selbstfürsorge sollte dann nicht zu kurz kommen.

00:27:49: Auch Psycho-hygiene, dass man sich mit KollegInnen austauscht.

00:27:52: Ich glaub

00:27:53: da auch noch mal ist es wichtig zu gucken was ist so meine Motivation dahinter?

00:27:58: Warum möchte ich das gerne machen?

00:28:00: Ist das eine sinnvolle Motivion dahinter?

00:28:02: und ansonsten unterschreibe ich alles was Vivien gesagt hat.

00:28:05: Dann würde ich euch gerne eine letzte Frage noch stellen.

00:28:07: wir haben darüber gesprochen Was euch am Studium gefallen hat was euch am studium gefehlt hat.

00:28:15: was hat euch einem Studium denn überrascht

00:28:18: mich jetzt anders als wir nicht so sehr reingelesen, was für Studieninhalte angekündigt waren.

00:28:24: Also Statistik hat mich tatsächlich ein bisschen erschlagen.

00:28:27: am Anfang und auch wo ich nicht somit gerechnet hatte war der Biologieanteil, der mich dann ja letztendlich sehr stark fasziniert und interessiert hat und ansonsten fand ich es einfach super abwechslungsreich.

00:28:43: Also auch die verschiedenen Seminare, Bereiche, die man kennenlernen konnte – war eine schöne Mischung!

00:28:49: Vielen lieben Dank an Vivien Nass, vielen lieben dank an dich Miriam Biene, dass ihr hier wart und das ihr uns erzählt habt von eurem Psychologie-Studium, von eurer therapeutischen Arbeit.

00:28:59: Vielen liebendank für euren Besuch.

00:29:01: Ja sehr gerne und danke auf dir.

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