Chemie: Von der Wissenschaft in die Industrie

Shownotes

Dr. Daniel Baier hat an der Ruhr-Universität Chemie studiert. Erst im Bachelor, 2019 hat er dann seinen Master hier abgeschlossen.

Er hat sich während seiner Studienzeit immer in studentischen Gremien engagiert, zum Beispiel im Fachschaftsrat. 2023 folgte dann der Doktortitel mit Auszeichnung. Seine Dissertation hat er über die sogenannte „Mechanochemie“ geschrieben. 2024 hat er den KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation gewonnen.

Anschließend folgte ein Postdoc an einer belgischen Universität. In diesem Jahr (2026) hat er den Schritt von der Wissenschaft in die Wirtschaft gemacht und arbeitet als Trainee in der pharmazeutischen Industrie.

Mehr zum Studiengang Chemie finden Sie Auf den Webseiten der Fakultät

Mehr zur Förderung für Start-ups an der Ruhr-Universität finden Sie auf der Webseite der Worldfactory

Transkript anzeigen

00:00:00: Warum studieren, was studieren und vor allem wohin damit?

00:00:04: Nach der Zeit an der Ruhr-Universität hier bei uns in Bochum.

00:00:08: Kurz... Rup!

00:00:10: Was

00:00:11: dann?!

00:00:12: Diese Frage stellen wir uns im neuen Podcast der Ruher Uni Bochrum Und laden Menschen ein die ihre Antwort darauf schon gefunden haben.

00:00:19: Ich bin Ravi Frever und hole unsere Alumnie wieder zurück Hier in unser Studio unter dem Audimax Um uns, um euch zu berichten wo die Reise hingehen kann.

00:00:28: Für diese Folge habe ich Dr.

00:00:30: Daniel Bayer eingeladen.

00:00:31: Bachelor Master Promotion und Postdoc in Chemie.

00:00:35: Uns ein Preis für Wissenschaftskommunikation!

00:00:38: Daniel hat viel Zeit in die Wissenschaft gesteckt bevor es für ihn in die pharmazeutische Industrie ging.

00:00:44: Dort ist er jetzt Trainee.

00:00:46: Sein Werdegang findet ihr in den Show Notes.

00:00:49: Das Gespräch mit Daniel habe ich Ende April geführt, mittlerweile ist er in seinem Trainee in der nächsten Station angekommen.

00:00:55: Was Dr.

00:00:56: Daniel Bayer bewegt hat und wie viel Wissenschaft noch in seinem heutigen Job steckt?

00:01:00: All das und noch mehr hört ihr in dieser Folge grob!

00:01:03: Was

00:01:03: dann?!

00:01:06: Daniel vielleicht nochmal ganz grundsätzlich warum hast du dich denn damals überhaupt für die Chemie entschieden?

00:01:13: Ich bin da eigentlich so ein bisschen reingestolpert.

00:01:15: ehrlich gesagt Das war gar nicht geplant.

00:01:18: Man musste dazu vielleicht wissen, ich bin Arbeiterkind also mein Vater als Schlosser und meine Mutter einst Landelskauffrau Und in meiner Jugend gab es jetzt auch niemanden der studiert hätte und dadurch war quasi immer das Ziel eine Ausbildung zu machen und ich wollte gerne Bankkaufmann werden.

00:01:35: Ich war auf einer Realschule aber nicht besonders gut noch nicht besonders reif und habe dann nach der Realschuhe eine klasse keine Ausbildungen gefunden und hab deswegen an einem Berufskolleg Abitur gemacht.

00:01:46: Richtiges Vollabitur für die Hochschule, aber mit dem Schwerpunkt BWL weil ich wollte ja in diese Richtung gehen.

00:01:51: und da hatte ich aber im Grundkurs ein Chemie-Lehrer den Herr Dr.

00:01:55: Shelvis der auch als Quereinsteiger Chemielehrer geworden ist eigentlich aber an der Rohuniversität in Chemie promoviert hat und er war einfach menschlich so interessanter begeisterter Typ dass der mich dafür begeistert hat Chemie zu studieren.

00:02:13: Ja genau und so bin ich dann Da reingestolpert er, als dass es langfristig geplant gewesen wäre.

00:02:18: Findest du das selber manchmal beeindruckend?

00:02:20: Wenn du so heute draufguckst ... Du sagst ja auch selber von dir, Arbeiterkind ist ein bisschen rein gerutscht.

00:02:26: Chemie hat dich vorher nie interessiert.

00:02:27: schlechte Noten in den Windfächern und plötzlich hat man einen Doktortitel davor stehen!

00:02:32: Ja also ich finde immer ... Ich find beeindruckender ist schwierig als Wort wenn man über sich selbst redet.

00:02:38: Das ähm...

00:02:39: Stolz vielleicht ne?

00:02:41: Ja ja schon.

00:02:43: Also ich denke auf jeden Fall Es ist auf jeden Fall überraschend.

00:02:46: Es ist eine lange Entwicklung, es ist ja auch über zehn Jahre oder acht, neun Jahre vom Bachelor bis zum Doktor, die das gedauert hat und darüber denke ich schon nach.

00:02:57: Und beschäftige mich einfach aus Interesse mit zu Fragen von sozialer Gerechtigkeit und Ungleichheit.

00:03:05: Dann kann man sich auch so Statistiken ansehen und dann sieht man, dass von allen Arbeiterkindern nur ein- oder zwei Prozent pro Jagen promovieren?

00:03:14: Auf jeden Fall ist es natürlich schon bemerkenswert, wenn man dann feststellt dass man selber einer von diesen ein zwei Prozent ist.

00:03:20: Ist das ja schon sehr unwahrscheinlich auch mit dem Werdegang, den ich hatte wie gerade beschrieben was bei überhaupt nicht geplant und dann diesen Weg dann zu machen?

00:03:30: Ja so retrospektiv natürlich schon bemerkenswert aber wenn man drin steckt ist es halt day-to-day life irgendwie.

00:03:36: ne

00:03:37: Wir werden ja nachher noch mal genauer über diese Arbeit sprechen.

00:03:40: Aber man sieht ja auch vor allem in deiner Arbeit, du hast auch selber andere Wissenschaftlerin betreut Gruppen geleitet und hast einen Preis für Wissenschaftskommunikation gewonnen.

00:03:52: Ist das für dich auch ein Grund dafür, warum die Wissenschaftskommunikation und Vermittlung von Wissenschaft so wichtig ist?

00:03:58: Weil du sagst ja gerade schon dieser Aspekt von sozialer Gerechtigkeit ist dir unglaublich wichtig.

00:04:04: Ist es einen Grund dafür dass du so viel Wissensvermittlung machen möchtest?

00:04:07: Das ist eine gute Frage.

00:04:08: da müsste ich ehrlich gesagt selber noch mal drüber nachdenken vielleicht ob das sozusagen hängt.

00:04:13: Ich finde einfach Wissenschaft ist etwas ganz Tolles und auch eine ganz tolle Tätigkeit.

00:04:21: Und auch so wichtig für unser modernes Leben, wir haben so viele technologische Errungenschaften um uns herum jeden Tag aber vergessen dann auch wie viel Wissenschaft dahinter steckt die Jahrzehnte im Voraus stattgefunden hat.

00:04:34: Ich glaube gerade wenn ich zurückdenke Richtung Corona-Pandemie und Wissenschafts skeptizismus oder gefühlte Fakten dieser ganzen Thematik hat mir damals gezeigt wie wichtig es schon ist, die Leute auch in Kontakt zu bringen.

00:04:49: Aber nicht von so oben herab!

00:04:50: Nicht so... Ich finde das immer ganz schwierig wenn Wissenschaftler sich hinstellen und sagen ja da sind die Fakten ich habe recht und ihr folgt jetzt und das macht zwar stimmen dass die Fakten dann so korrekt sind aber wenn man die Leute auf diese Weise anspricht dann erzeugt das ja nur wieder willen und überhaupt nicht irgendwie eine Akzeptanz oder eine Mitnahme will ich es auch gar nicht sagen, dass ich da irgendwie besonders gut darin bin das zu machen.

00:05:12: Nur das ist so der Gedanke, der hintersteckt warum ich Wissenschaftskommunikation super finde und auf wichtig finde weil man kann die beste Wissenschaft machen aber wenn sie niemand sieht dann quasi auch nicht passiert.

00:05:25: was

00:05:25: ist denn bei dir aus dem Studium am meisten hängen geblieben?

00:05:29: Ja also das sind natürlich eine sehr breite Frage für mich auf jeden Fall einer der besten Lebensabschnitte überhaupt.

00:05:37: Ich habe so viele tolle Leute kennengelernt, Erfahrung gemacht und auch Freunde gewonnen die ich bis heute teilweise noch hab.

00:05:45: Also natürlich man wächst einfach aufgrund des Alters und der Umgebung einfach total und kann total viele tote Sachen ausprobieren.

00:05:52: Das ist natürlich toll dass man in gesagt Lebenszeit einfach so frei ist und so viel Sachen machen kann und ansonsten vielleicht auf sowas eher studienbezogeneres.

00:06:01: Ich habe immer wieder festgestellt, dass ich eher der Theoretiker bin als der Praktiker und im Labor stehen war auch spannend und toll.

00:06:10: Aber da bin ich glaube ich auch eher eine Ausnahme bei den Chemikern.

00:06:14: Ich fand immer in die Vorlesungen und die Theorie eigentlich spannender und das ist auch was, was ich jetzt beim weiteren Weg immer so ein bisschen um Auge behalte.

00:06:22: Also, ich wär auch ein schlechter Kranführer geworden.

00:06:25: Bist

00:06:26: du praktisch?

00:06:26: So einen Kran entwerfen wäre vielleicht eher so was für mich gewesen.

00:06:30: Sind wir froh, dass es nicht geworden ist.

00:06:33: Wo wir jetzt gerade bei der Theorie sind ... Es ist ein theoretischer Begriff, der mir in der Vorbereitung das erste Mal begegnet ist.

00:06:41: Ist der Begriff Mechanochemie.

00:06:43: damit hast Du Dich beschäftigt.

00:06:45: im Studium Ich meine sogar in Deiner Promotion ging's um Mechanochemie.

00:06:49: Genau Was steckt hinter diesem hinter diesem Begriff.

00:06:53: Mechanik wird wahrscheinlich drinstecken und Chemie?

00:06:56: Das würde ich jetzt als Laie sagen, du bist der Experte!

00:07:00: Genau.

00:07:00: also ich habe mich mit Mechanischemie nur in der Promotion beschäftigt weil in der Masterarbeit hab' ich doch was ganz anderes gemacht.

00:07:05: und dann kam mein Doktorvater genau dann an die Rupf Und da bin ich auch wieder reingestäubert habe ich mich da beworben für eine Promotion.

00:07:13: Und Mechanischemie bedeutet dass man chemische Reaktionen durchführt Mit mechanischer Energie Ist ein Abstrakt.

00:07:21: Wenn man es normalerweise an so eine chemische Reaktion denkt, dann nimmt man ja zwei Stoffwürze und also zwei Pulver.

00:07:29: Und löst die in einem Lötungsmittel wie Wasser.

00:07:31: Dann macht man das heiß und rührt das und dann reagiert das.

00:07:34: Und dann rennt man das Wasser wieder ab und hat dann sein Produkt.

00:07:37: Und wenn man jetzt überlegt... Die meisten Lötungsmittel sind halt nicht so grün wie Wasser sondern toxische organische Substanzen dann ist das natürlich sehr unnachhaltig, weil du natürlich eine riesige Masse von diesem toxischen Lösungsmittel hast auf sehr wenig Produktpulver, was du daraus bekommst.

00:07:56: Und so funktioniert aber auch die Industrie.

00:07:58: Das heißt jedes Jahr fallen gigantische Tonnen an Abfallmengen an von diesen toxischen Stoffen und es wäre natürlich viel eleganter wenn man einfach das ganze ohne Lösungsmitteln machen könnte kann man sie reduzieren deutlich.

00:08:17: Und zwar gibt man die Feststoffe in kleine Metallbehälter mit Kugeln, Mahlkugeln und das wird dann geschüttelt bei Serunfrequenzen.

00:08:27: Dann hat man mechanische Einschläge von diesen Kugel gegen die Becherwand, die auf das Pulver hauen.

00:08:34: Durch dieses Hauen durch diese starken Stöße kann da eine chemische Reaktion stattfinden aber ohne Lösungsmittel oder mit sehr geringem Mengen.

00:08:41: also wie das genau funktioniert ist auch nicht ganz zu verstanden.

00:08:45: Aber das habe ich quasi gemacht.

00:08:46: Man kann es ja so ein bisschen einfacher noch vorstellen, dass ist quasi als würde man Nudeln kochen nur ohne Wasser.

00:08:54: Wenn man Nuddeln kocht geht man ja auch hohe Nudel in eine große Menge Wasser macht das heiß und dann sieht man das ab, das Wasser kippt man weg.

00:09:02: Das ist ein Abfall!

00:09:03: Und das ist wie die chemische Industrie auch funktioniert Ja?

00:09:07: Wir kochen quasi Nudelen ohne das Wasser.

00:09:10: Jetzt hast du Ganz, ganz viel Begeisterung für Wissenschaft.

00:09:14: Das hört man ja auf jeden Fall an.

00:09:16: und trotzdem... Hast du dich gegen eine Professur entschieden nach Bachelorn, nach Mastern?

00:09:22: Nach Doktor und nach Postdoc?

00:09:25: Warum der Schritt aus der Wissenschaft wieder raus?

00:09:29: Ja, man muss auch nochmal zwei Ebenen unterscheiden dabei.

00:09:32: das eine ist die pure Wissenschaft Und das andere ist das moderne akademische System dass sehr darauf basiert schnell viel zu publizieren, in hochrangigen Journalen zu publikieren.

00:09:45: Hochkompetitiv ist.

00:09:47: also wenige Leute müssen um wenige Grants konkurrieren weil so funktioniert Wissenschaft heutzutage.

00:09:55: ja man wirbt quasi Fördermittel ein beim Staat oder bei bei Institution in Konkurrenz mit anderen Wissenschaftlern und von diesem Geld kann man dann seine Forschung bezahlen, und Ergebnisse produzieren.

00:10:09: Und ja, das hat ... Der System hat viele Schwächen.

00:10:14: Eine Schwäche ist, dass es so hochkompetitiv und unplanbar ist.

00:10:19: Also wenn man erst mal Professor ist, kann man auch auf Lebenszeit berufen werden oder wird auf Lebenszeiten berufen.

00:10:28: Dann hat man natürlich sehr viel Sicherheit und einen tollen Job.

00:10:31: Aber dahin zu kommen, ist sehr schwierig und unplantbar.

00:10:34: Nach dem Doktor hat man jahrelang Zeitverträge, also Postdoc-Verträge zwei Jahre, drei Jahre.

00:10:41: Muss international mobil sein?

00:10:43: Muss vielleicht mehrfach das Land wechseln um zu arbeiten und all das ohne einen Garant am Ende den Job zu bekommen, den man haben möchte.

00:10:55: Es gibt einfach nicht genug Stellen für die Masse an hochqualifizierten smarten Leuten, die das gerne machen wollen.

00:11:02: Das war was, womit ich immer viel gestruggelt habe und warum ich das nicht machen wollte.

00:11:07: Und dann ... Ich hätt es aber trotzdem in Erwägung gezogen.

00:11:10: Ich hab aber dann gemerkt, dass ich einfach auch nicht mehr so ein Interesse daran habe die Forschung, die ich zu dem Zeitpunkt gemacht hab weiterzuführen.

00:11:18: Der nächste Schritt für mich wäre gewesen meine eigene Forschungsgruppe einszuwerben oder eine Juniorprofessur oder sowas in die Richtung.

00:11:25: Dann hätte ich noch mal sehr ähnliche Forschungen machen müssen wie zum Zeitpunkt und erst langfristig hätte ich mich vielleicht so ein bisschen davon wegentwickeln können.

00:11:34: Und da habe ich einfach gemerkt, das möchte ich nicht.

00:11:36: also ich möchte wenn man diesen Weg geht dann sollte man es auch wirklich wollen.

00:11:41: Dann hab' ich mich zwei Jahre lang mit dieser Frage sehr schwer getan... ...und am Ende dann einen der Jobs bekommen die ich gerne haben wollte in Industrie.

00:11:50: und dann habe ich gesagt gut dann darauf habe ich wirklich Lust, dann gehe ich jetzt diesem Weg.

00:11:55: Das aber ja auch schon während deines Studiums sich Neben deiner wissenschaftlichen und auch neben deiner Nachwuchsarbeit, schon mal so ein bisschen in die Wirtschaft reingewagt.

00:12:06: Und versucht über the World Factory an der Rub ein Start-up zu gründen.

00:12:12: Milovation hieß das wenn ich es mir richtig aufgeschrieben hab?

00:12:16: Ja genau!

00:12:18: Was hatte dich dazu motiviert zu sagen ah, ich versuch's jetzt mal mit Start up.

00:12:23: Ich fand das einfach voll spannend einen Start Up zu grinden.

00:12:28: Ich fand es einfach super interessant Und ich finde es immer noch interessant, einfach so sein eigenes Unternehmen aufzumachen.

00:12:37: Das klingt erstmal sehr reizvoll und die Mechanochemie ist jetzt gerade an einem Punkt wo langsam auch industrielle Anwendungen kommen oder sich Industrieunternehmen etwas mehr dafür interessieren.

00:12:52: Es war ein Punkt damals vor fünf sechs Jahren, wo ich meinen Doktorvater und zwei andere Kollegen das Gefühl hatten Wir haben eine sehr solide Forschung, wir sind unter den führenden Gruppen auf der Welt in diesem Gebiet.

00:13:05: Jetzt kommt da vielleicht langsam was in der Industrie und das Potenzial wollen wir es nicht

00:13:09: versuchen.".

00:13:10: Und da hatte damals die hätte irgendeine... ich bin mir gar nicht mehr sicher, irgendein Ausschreibungen oder Informationen von der World Factory gesehen, dass es da eine Förderung gibt?

00:13:24: Und damals hat die Chemie-Fakultät Ich bekomme den Namen nicht mehr zusammen.

00:13:32: Aber auf jeden Fall wurde eine Vorlesung initiiert, wo es darum ging wie man aus wissenschaftlichen Erkenntnissen Unternehmen gründet.

00:13:42: also da war das war so ne Business-Vorlesung quasi aber für Chemie Startups to be und Das hat mich damals einfach abgeholt.

00:13:50: Und dann haben wir das versucht zusammen zu initiieren.

00:13:52: bei der World Factory bekommt man halt großartige Unterstützung dafür.

00:13:56: Da haben wir erst mal Beratung bekommen, wie man sowas überhaupt anfängt.

00:13:59: Weil als Wissenschaftler hat man ja gar keine Ahnung... ...wie das überhaupt gehen soll in Start-up zu gründen.

00:14:06: und dann sind wir dann so in Coachings gegangen und da hat sich das ein bisschen entwickelt.

00:14:10: Hat man bei Förderprogramm mitgemacht, sich bei Wettbewerben beworben für den Businessplan?

00:14:15: Hat man auch mal gelernt was ein Businessplan ist und wie ein Businesscase funktioniert?

00:14:20: Und dann ging das so abhöh' dass man auf diesen Weg gegangen ist.

00:14:24: Du hast gesagt, in einem Kurs bist du dann das erste Mal mit der World Factory in Kontakt gekommen.

00:14:29: Wie war denn so, dass das erste Zusammentreffen mit der world factory?

00:14:32: Was waren da die ersten Themen für euch?

00:14:34: Die ersten Themen waren natürlich was macht ihr eigentlich?

00:14:39: Was ist eure Forschung?

00:14:40: Also worum geht es da?

00:14:42: Was isst denn der unique Selling Point davon?

00:14:44: Warum ist es interessant für Kunden?

00:14:45: Wer sind die Kunden?

00:14:46: So ein bisschen erst mal überlegen... ...was die Innovation ist wie man das übersetzen kann.

00:14:51: und dann ging's von daraus weiter.

00:14:53: Ich habe übrigens gerade einmal kurz nachgeguckt, weil die World Factory hat auch sonst einen Startup in Kuban für Chemie-Startups und der heißt start for chem.

00:15:01: Und da wurde dann damals auch diese Vorlesung initiiert.

00:15:06: also die Ruhr Uni ist da sehr gut aufgestellt vor allem im Bereich Chemie.

00:15:11: Jetzt hast du gerade schon gesagt bei der World Factory war direkt das Thema was ist euer unique selling point?

00:15:19: Was würdest du denn, oder wenn du das einmal kurz zusammenfassen kannst?

00:15:23: Was war denn so eure Idee?

00:15:24: Milovation.

00:15:25: Denk ich jetzt gerade wieder... Du hast Mechanochemie gerade erklärt.

00:15:29: Kügelchen, Malwerk, Mill.

00:15:31: Das wird wahrscheinlich irgendwas damit zu tun haben.

00:15:33: Was wolltet ihr machen?

00:15:34: Ja

00:15:35: was wir machen wollen ist auch spannend weil das lernt man auch erst auf dem Weg eigentlich.

00:15:42: Am Anfang denkt man als Wissenschaftler, ich habe ja eine tolle Innovation also hier Wir können Reaktionen machen und Produkte herstellen mit weniger Lösungsmittel, dadurch grüner.

00:15:53: Aber wie man das kommuniziert, wer die Kunden sind und wie man es auch wirklich zu einem Geschäftsmodell entwickelt?

00:16:01: Das sah dann am Ende doch ganz anders aus als wir uns das vorgestellt hatten.

00:16:07: Am Anfang wollten wir nämlich Konsalting-Dienstleistungen anbieten.

00:16:11: Und zwar wollten wir Chemieunternehmen beraten wie sie ihre Prozesse auf Mechanik umstellen können, hat aber überhaupt nicht funktioniert.

00:16:20: Weil man erst mal nachweisen muss dass wenn man keine eigenen Prozisse hat oder Patente die nachweisen wie gut das funktioniert so richtig zeigen kann dann sind die Leute nicht so gewillt sich überzeugen zu lassen zumindest meiner Erfahrung nach und das hat dazu geführt dass wir dann später doch versuchen wollten lieber eine eigene Produktionsanlage aufzubauen und unsere eigenen Prozesse zu entwickeln.

00:16:43: Also was wir machen wollten, wir wollten einen Chemieunternehmen gründen um mittels Mechanochemie chemische Verbindungen herzustellen und das mit deutlich weniger Abfall, weniger CO-Zwei-Ausstoß und weniger Energieverbrauch als herkömmliche

00:16:59: Prozese.".

00:16:59: Wie ist das angekommen?

00:17:01: Das ist ganz gut angekommen!

00:17:02: Wir haben aber nie formal gegründet sondern wir hatten ein, ich sag mal ein Startup Projekt.

00:17:07: also wir wurden auch gefördert vom Land NRW und haben damit an der Uni an unseren Gründungsvorbereitungen und Prozessentwicklungen gearbeitet.

00:17:16: Und es ging auch alles in eine gute Richtung, aber aus persönlichen Gründen haben wir uns am Ende dann dagegen entschieden das weiter zu verfolgen weil zwei von uns steckt noch in der Promotion.

00:17:26: Das war halt eine enorme Doppelbelastung für alle Beteiligten und wir haben irgendwann gemerkt dass das einfach zu viel wird vom Workload her und da haben unsere einen Punkt einfach dagegen entschieden.

00:17:38: als dann Anträge auch nicht bewilligt wurden und Folgefinanzierungen noch unklar waren, haben wir uns dafür entschieden das lieber zu beenden an der Stelle.

00:17:50: Jetzt

00:17:51: wollen wir natürlich auch über deine derzeitige Tätigkeit sprechen.

00:17:55: du bist in diesem Jahr also ziemlich frisch von der Wissenschaft in die Industrie gewechselt?

00:18:01: Du bist jetzt in der pharmazeutischen Industrie.

00:18:04: was hatte ich denn an dem Wechsel am meisten überrascht und was ist jetzt für dich anders?

00:18:10: Ich habe mir den Wechsel ja länger überlegt, wie ich gerade schon mal erklärt hatte und was jetzt mache, akademisch oder in die Industrie.

00:18:17: Und dadurch habe ich mich auch viel beschäftigt damit, was für Berufsfelder es gibt und was mich interessieren könnte.

00:18:24: Deswegen hat mich nicht so viel überrascht, sag' ich mal, aber was mich überraschend ist?

00:18:31: Wie viele Meetings ich habe!

00:18:32: Also ich hatte auch schon an einem Tag glaube ich in Folge sieben Mit so vielen, weil ich einfach mit so vielen verschiedenen Leuten in Zusammenarbeit aus verschiedenen Abteilungen, dass sich das teilweise einfach so ergibt.

00:18:45: Ist es auch natürlich nicht jeden Tag so.

00:18:47: aber meine ich mal und das ist schon sehr anders im Vergleich zu meiner Promotion und der Arbeit als Postdoc in Belgien

00:18:55: Wie kann man sich denn deinen Arbeitsalltag jetzt abseits von... Meetings so vorstellen?

00:19:00: du rotierst gerade durch verschiedene Abteilungen durch als Trainee in der pharmazeutischen Industrie, wenn es jetzt nicht gerade sieben Meetings am Tag sind.

00:19:07: Genau das muss ich noch mal ein bisschen einordnen.

00:19:09: also dass ist quasi das was ich... Das war immer der Job den ich seit mehreren Jahren gerne machen wollte.

00:19:13: Ich wollte gerne so einen Trainee man hätte auch General Trainee oder Management Trainee machen wobei man für einen bestimmten Zeitraum so meistens anderthalb zwei Jahre Durch verschiedene Abteilungen eines Unternehmens rotiert und dann in diesen verschiedenen Abteilung an Projekten mitwirkt und auf diese Weise ganz verschiedene Dinge sehen kann.

00:19:32: Und dadurch bekommt man natürlich unglaublich viele verschiedene Berufsbilder damit, das ist auch ganz gut weil das auch so ein bisschen für Zögerlichkeit gesorgt hat beim Wechsel bei mir, weil ich mich nicht so ganz sicher war in welchen Beruf ich denn gerne jetzt wechseln möchte in der Industrie, weil das einzige was relativ klar war für mich ist dass ich nicht gerne als Scientist also Wissenschaftler in der Industrie arbeiten will, weil ich nicht gerne im Labor tätig sein wollte.

00:20:01: Kommen wir auch gerade noch mal zurück auf dieses Thema Theorie versus Praxis und ich wollte lieber was anderes ausprobieren.

00:20:09: Und da ich ja so lange an der Uni war hatte ich aber einfach keine Erfahrungen in der industrie.

00:20:15: natürlich und welche Berufsbilder es da gibt das habe ich mir dann etwas anlesen können.

00:20:20: aber ist doch sehr anders ob man sich irgendwie so ein berufsbild er googelt oder man selber gemacht hat Und deswegen kann ich jetzt quasi durch den Trainee vier oder fünf verschiedene Berufsbilder und Abteilungen kennenlernen.

00:20:34: Das finde ich halt superreizvoll, das Problem daran ist halt nur es gibt nur sehr wenige von diesen Traini-Stellen und die großen Chemieunternehmen oder Pharmaunternehmen in Deutschland hat mal jedes Jahr nur ein paar ausgeschrieben.

00:20:45: da sind wir auch wieder beim Thema hochkompetitiv und deswegen bin ich sehr glücklich dass ich diese Stelle bekommen habe

00:20:51: bevor wir zum ersten Kontakt und zu der Bewerbung vielleicht auch einmal ganz kurz kommen.

00:20:57: Du hast jetzt gerade gesagt, aktuell bist du Stationen-Projektmanagement?

00:21:01: Das ist auch deine erste Station!

00:21:03: Wie kann man sich das da so vorstellen?

00:21:05: was bestimmt da so deinen Arbeitsalltag?

00:21:07: Ja vor allem Kommunikation mit ganz verschiedenen Abteilungen weil ein Projekt ist vor allen dadurch die Kennzeichnis dass es nicht Routine Betrieb ist was ein Unternehmen immer macht sondern quasi eine einmalige Sache, die jetzt zum ersten Mal durchgeführt wird.

00:21:22: Meistens interdisziplinär.

00:21:23: in meinem Fall habe ich viel mit der IT-Abteilung zu tun oder mit der Rechtsabteilung und dadurch muss man viel kommunizieren.

00:21:35: also erst mal regelmäßig Meetings wie gerade schon gesagt oder Workshops durchführen um erstmal gemeinsam ein Thema zu erarbeiten und für weiteres Vorgehen, wenn man beispielsweise etwas implementieren will.

00:21:51: Was jetzt einen großen Umfang hat dann die Leute zusammenbringen erstmal alle abholen was wollen wir denn umsetzen?

00:21:57: Und warum und dann gemeinsam erarbeiten wie können wir das machen?

00:22:01: in kleinere Schritte runterbrechen Projekt Pläne erstellen dafür dann eben dieses Projekt durchzuführen zu tracken also wer ist verantwortlich, welche Aufgabe?

00:22:14: bis zu welchem Zeitpunkt muss die Aufgabe erfüllt werden.

00:22:16: Sind die Leute an Track oder gibt es Probleme?

00:22:18: Kann man irgendwie dabei helfen diese Probleme uns überkommen?

00:22:22: also quasi Projektmanagement.

00:22:24: Also man managed quasi die Durchführung dieses interdisziplinären Projekts und das ist so mein Arbeitsalltag als ich bin reiner Schreibtisch Täter jetzt und gar nicht mehr irgendwie im Labor.

00:22:36: Das

00:22:36: hast du ja auch gerade schon mal ganz kurz angesprochen.

00:22:38: Eine ganz andere Welt.

00:22:40: Inwieweit ist denn trotzdem jetzt in deinem Arbeitsalltag deine wissenschaftliche Expertise als immerhin Doktor der Chemie, immer noch gefragt?

00:22:49: Da muss man zwei Eben unterscheiden was sicherlich auch alle die irgendwie im Bewerbungsprozess stecken schon wissen.

00:22:57: das klingt auch so abgetroschen immer.

00:22:58: es gibt ja einmal die technischen Fähigkeiten also mein Wissen über organische chemie, anorganische chemien oder dass ich eine Synthese durchführen kann und dann gibt's da transferierbare Fähigkeit die man darüber hinaus entwickelt.

00:23:09: So was wie analytisches Denken zum Beispiel und erstes brauche ich meinem Job jetzt nicht mehr als so viel, also meine wirklich fachliche Expertise wird... nicht mehr so gefragt.

00:23:20: Dafür aber eben diese transferierbaren Fähigkeiten, wie zum Beispiel analogisches Denken also ein Problem zu erfassen sich schnell einarbeiten zu können das Problem runterzubrechen und zur arbeiten wie man es angeht.

00:23:31: Also dieses wissenschaftliche Arbeiten was ich auch in der Promotion natürlich gelernt habe oder auch im Postdoc Das brauche ich schon Aber jetzt nicht mehr.

00:23:40: dass harte Chemie wissen

00:23:41: fehlt ihr das denn manchmal?

00:23:43: die harte chemie um das mal mit deinen Worten zu sagen

00:23:46: noch nicht Aber ich bin ja auch erst seit drei Monaten jetzt raus.

00:23:51: Und nachdem ich war, glaube ich sechs Jahre in dem gleichen Forschungsfeld mit der Mechanochemie und das war ja auch eine ganz tolle Zeit und super spannend aber am Ende wollte ich ja auch gerne was anderes machen und dadurch dass ich jetzt erst drei Monate woanders bin muss ich ehrlich gestehen kann nicht noch sagen dass es mir fehlt.

00:24:09: aber das kommt vielleicht noch wenn etwas mehr Zeit vergangen ist.

00:24:12: Welche Stationen stehen dir denn noch bevor?

00:24:15: du hast zum Beispiel Marketing angesprochen?

00:24:18: Was kommt noch so für Station jetzt in der nächsten Zeit.

00:24:21: Es ist noch nicht vollständig ausgeplant, es wird immer ein bisschen auf Sicht gemacht weil natürlich auch im Unternehmen einfach sich Dinge ergeben also neue Möglichkeiten für Projekte geben sich oder irgendwelche Dinge verschieben sich das dies einfach sinnvoll machen woanders hinzugehen.

00:24:37: Und dadurch weiß ich jetzt gerade erst, dass ich ab Sommer werde.

00:24:41: Ich so in den Commercial gehen also kundenseitig auch was machen und was genau?

00:24:47: das weiß ich aber noch nicht.

00:24:49: Und was danach kommt?

00:24:50: Das ist auch noch offen als ins Controlling und Finanzen diesen ganzen Budget Prozess von dem Unternehmen mal mitzumachen.

00:24:56: Das wird auch noch kommen.

00:24:58: Aber darüber hinaus ist es ganz offen.

00:25:00: wenn ich jetzt grade zurück gehe zu Realschüler Daniel, ist das wahrscheinlich auch unvorstellbar gewesen?

00:25:07: Irgendwann mit schlechten Mindnoten bei Financial in einem großen pharmazeutischen Unternehmen zu sitzen.

00:25:14: Also mein Vater ist auch total verloren, wenn ich versuche zu erzählen was ich mache.

00:25:17: Ich glaube, wenn nicht mehr dasselbe erklärt wird in den vor sechzehn Jahren hätte ich auch nicht verstanden was jetzt genau tue.

00:25:22: Aber

00:25:22: es ja schön!

00:25:22: Genau dafür steht ja auch am Ende die Ruhruniversität oder dafür ist die Rohr Universität ja gebaut worden.

00:25:28: für solche Geschichten Wenn wir jetzt schon bei deiner Laufbahn sind Du hast gerade schon gesagt auch In der Industrie sind die Stellen natürlich knapp bemessen Wie ist denn der Kontakt zu deinem jetzigen Unternehmen überhaupt zustande gekommen und wie ist der Bewerbungsprozesse abgelaufen?

00:25:44: Der Kontakt kam einfach, dass dadurch, dass ich eine Stellenausschreibung gesehen habe.

00:25:48: Ich hab ja bereits gesagt, ich wollte gerne so eine General-Training-Stelle machen und die sind rar gesät und sehr kompetitiv.

00:25:54: Und dann habe ich die Ausschreibungen für diese Trainingstelle, die ich jetzt begleite, gesehen ... und gedacht, das ist genau was ich machen will und mich darauf beworben.

00:26:04: Dann habe ich das Glück, dass sich eingeladen wurde.

00:26:06: der Bewerbungsprozess war dreizeilig ersten Speeddating also so fünfzehn Minuten Interview online, sechs Fragen kurz und knapp.

00:26:15: Danach noch mal ein einstündiges Interview dann so ein richtiges persönliches Interview und dann nochmal vor Ort.

00:26:23: einen Business Case-Interview habe ich in Business Case bekommen beziehungsweise sollte im Business Case vorbereiten, eine Präsentation halten über diesen Business Case und dann war es das.

00:26:32: man muss aber dazu jetzt auch sagen dass ist jetzt nicht sehr typisch für den Po und für den Bewerbungsprozess nach dem Studium Wie gesagt, diese Programme sind ja sehr rar gesät und kompetitiv.

00:26:43: Es gab auf die Stelle auch Bewerber im dreistelligen Bereich.

00:26:47: Dadurch ist der Selektionsprozess viel aufwendiger.

00:26:51: Normalerweise hat man nicht mehr als ein oder zwei Stufen in einem Werbungsprozess für andere Jobs, die man nach einer Promotion machen könnte.

00:27:00: Ich will damit nur sagen, das ist jetzt nicht irgendwie der typische Bewerbungs-Prozess, sobald man die Uni

00:27:04: verlässt.".

00:27:05: Daniel, wir kommen so langsam schon zum Ende und damit vielleicht auf einen Ausblick beziehungsweise auf alternative Karrierewege.

00:27:16: Wir hatten auch im Vorgespräch schon drüber gesprochen es hätte ganz viele Dinge gegeben die man mit der Chemie noch hätte machen können.

00:27:22: Du hast deinen Weg jetzt so gewählt.

00:27:24: was wären denn noch andere Karrieremwege in der Chemies gewesen über die du vielleicht auch nachgedacht hast oder die du dir für die Zukunft noch vorstellen kannst?

00:27:33: Ja, zunächst muss man dazu wirklich mal sagen.

00:27:35: Es gibt so viele mögliche Karrierewege und man weiß im Studium nichts darüber, dass es wirklich bemerkenswert ist.

00:27:43: Ich habe dann über viele Berufsbilder auch erst in dieser Fortbildung im Lifesandmanagement erfahren nicht nach dem Doktor gemacht hat.

00:27:50: Also zunächst einmal gibt's natürlich den akademischen Pfad also Professor werden.

00:27:55: Dann gibt's weil wir in der Chemie sind die ganze chemische Industrie sehr großen Deutschland ist.

00:28:00: das heißt hier hat man zunächst Mal was auf der Hand liegt die Karriere Wissenschaftler, also im Labor arbeiten oder Laborleiter.

00:28:07: Also Team aus Wissenschaftlern leiten das ist auch so die klassische Chemiker-Karriere Post PhD.

00:28:14: und dann gibt es aber noch ganz viele andere Felder zum Beispiel Projektmanagement, Produktmanagement Medical Science Liaison Manager Clinical Research Association, also man kann ja auch an klinischen Studien mitarbeiten.

00:28:27: Man kann das ganze Feld der Regulatorik gehen.

00:28:30: Diese ganzen chemischen Verbindungen oder pharmazeutischen Produkte sind ja hochreguliert.

00:28:34: Das heißt da braucht man viele Naturwissenschaftler.

00:28:37: Ja dass wenn jetzt mal so eine Hand voll die mir einen Top of my head einfallen würden aber es gibt ein ganzes Blumstrauß von so Berufsbildern, die man einfach nicht auf dem Schirm hat, wenn man jetzt im Studienalltag ist.

00:28:49: Hoffentlich

00:28:49: hilft deine Geschichte dabei, zumindest einen Einblick in einen möglichen Karriereweg zu bekommen.

00:28:56: Dr.

00:28:56: Daniel Bayer war das bei mir im Gespräch für Rupvas dann.

00:29:01: Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, Daniel.

00:29:04: Vielen Dank!

00:29:04: Danke, dass ich hier sein durfte und mich sehr gefreut.

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